Bachblüten für Kinder und Babys

Laut dem englischen Arzt Dr. Bach gibt es verschiedene Blütenessenze, die als Heilmittel der Seele dienen. Sie bringen Körper, Geist und Seele in Einklang und helfen dem Menschen sich selbst zu finden. Die 38 Blüten, die den Zustand der Psyche positiv beeinflussen können, haben keinerlei Nebenwirkungen und die Anwendung ist denkbar einfach. Gerade aus diesem [...]

Vorsicht Sonnenbrand

Medizinisch gesehen ist der Sonnenbrand eine Entzündung der Haut, deren Auslöser die unsichtbaren, ultravioletten Strahlen im Sonnenlicht sind. Die Blutgefäße erweitern sich und es entsteht eine Rötung der Haut. Der Körper schüttet Entzündungsstoffe aus, die Brennen und Schmerzen hervorrufen. Die Symptome treten erst vier bis acht Stunden nach dem Sonnenbad auf. Während des Sonnens verspüren viele lediglich eine leichte Spannung der Haut. Um die Beschwerden zu lindern, sollten Betroffene ihre Haut mit Lotionen oder kalten Umschlägen kühlen. Sonnenlicht ist jedoch nicht nur gefährlich, sondern auch wichtig für den Menschen, betont Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Es führt zur Ausschüttung von Glückshormonen und die UV-Strahlen regen die Bildung von Vitamin D an, das bei der Knochenbildung und -Stärkung eine wichtige Rolle einnimmt. Um diesen Effekt zu erzielen, ist jedoch kein langes Sonnenbad von Nöten. Es genügt bereits sich 20 Minuten bekleidet im Tageslicht aufzuhalten.

Sonnenbrand streckt sich über Tage und Wochen

Vom Sonnenbrand hervorgerufene Beschwerden wie Brennen und Schmerzen treten erst vier bis acht Stunden nach dem Sonnenbad auf. Hinzukommen können beispielsweise Fieber und Kreislaufschwierigkeiten. Den Höhepunkt erreichen die Symptome eines Sonnenbrands nach ein bis zwei Tagen und verschwinden erst nach etwa zwei Wochen völlig, zumeist unter Ablösung oder Schuppung der Haut.

Kinder brauchen besonderen Schutz

Kleinkinder unter einem Jahr sollten im Sommer gar keinen direkten Kontakt mit dem Sonnenlicht haben. Bei Kindern bis zum zwölften Lebensjahr ist ein effektiver Sonnenschutz, vor allem durch Kleidung mit speziellem UV-Schutz, besonders wichtig. Kinderhaut ist noch viel dünner, als die eines Erwachsenen und konnte noch keinen Eigenschutz aufbauen. Daher ist ein Sonnenbad für Babies, Kleinkinder und Kinder außerordentlich gefährlich, so Müller.

Sonnenbrand erhöht Hautkrebsgefahr

Besonders vorsichtig beim Sonnenbaden sollten Menschen sein, die eine Vielzahl von Pigmentmalen, umgangssprachlich Leberflecke genannt, besitzen. Pigmentmale sind völlig normal und in der Regel auch unbedenklich. Durch die Bestrahlung mit UV-Stahlen können sie sich jedoch zu Melanomen (schwarzer Hautkrebs) verändern. Diese Krebsart gehört zu den gefährlichsten überhaupt, da er sehr aggressive und schnell wachsende Metastasen bildet. Der Hautarzt kann jedoch bei einer frühen Erkennung des Tumors den Betroffenen häufig helfen.

Richtiger Sonnenschutz

Das beste Mittel sich vor Sonnenbrand zu schützen, ist es die direkte UV-Strahlung, vor allem während der Mittagssonne, zu meiden. In dieser Zeit ist die Intensität der Sonnenstrahlen besonders hoch und es ist ratsam sich im Schatten aufzuhalten. Zudem sollten gefährdete Hautstellen mit Kleidung bedeckt sein. Eine Kopfbedeckung im Idealfall mit Nackenschutz ist empfehlenswert.  Es ist notwendig ein Sonnenschutzmittel auf die Haut aufzutragen, deren Lichtschutzfaktor nicht unter 15 liegen sollte.

Weitere Artikel zum Thema Sonnenbrand bieten die imedo-Gesundheitsnews, beispielsweise den Artikel „Sonnenbrand dem Hauttyp entsprechend vorbeugen“ unter
http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1011170-sonnenbrand-dem-hauttyp-entsprechend-vorbeugen.

Mehr Informationen über Sonnenbrand sind im Medizinlexikon unter http://www.imedo.de/medizinlexikon/dermatitis-solaris zu finden.

Zum Erfahrungsaustausch über Sonnenbrand lädt die imedo-Community unter http://www.imedo.de/group/topics/show/513-sonnenbrand-hilfe/#p2921 ein.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Diabetes-Explosion: Süßes Blut bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger

Kinderdiabetologen beobachten in Deutschland eine Zunahme der Diabetesfälle bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch nicht erklären lässt. Besonders steil ist der Anstieg bei kleinen Kindern, fasst Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de aktuelle Erkenntnisse zusammen, die bei der Tagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Stuttgart Experten mitteilten. Eine aktuelle in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ publizierte europäische Studie legt nahe, dass sich die Zahl der kindlichen Diabetiker bis 2020 verdoppeln kann und die Diabetes-Häufigkeit in der Gruppe der unter 15-jährigen um 70 Prozent zu steigen droht.

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselkrankheit im Kindes- und Jugendalter

Experten zufolge leiden 25.000 junge Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus. Damit ist Diabetes die häufigste Stoffwechselkrankheit bei Kindern und Jugendlichen. Aber trotzdem fühlen sich viele Kinder und Eltern isoliert, da „nur“ eins von 600 Kindern an Diabetes mellitus Typ 1 leidet und damit Kontakte zwischen betroffenen Kindern und deren Eltern schwierig sind. Auch auf die Behandlungsqualität hat das Einfluss, denn kaum eine durchschnittliche Kinderarzt-Praxis betreut mehr als ein diabetisches Kind. Da neun von zehn neuentdeckten jugendlichen Diabetikern keinen anderen von der chronischen Stoffwechselkrankheit Betroffenen in der Familie haben, geht die Erkrankungsentstehung scheinbar weit über genetische Faktoren hinaus. Die problematische Isolation der „kleinen Diabetiker“ und die Angst ihrer Eltern lässt nur wenige Betroffene „Diabet yes“ sagen.

Hartz 4 bedeutet schlechte Einstellung und Prognose für diabetische Kinder

Untersuchungen zeigen, dass diabetische Kinder aus sozial schwachen Familien eine schlechte Prognose haben und die Folgekomplikationen des Diabetes mellitus früh und ausgeprägt auftreten. Diabetes führt zu massiven Schäden an den Blutgefäßen und Nerven, Nieren, an unteren Extremitäten und Augen mit der Extremfolge Herzinfarkt und Schlaganfall, Dialysepflicht, Amputation sowie Erblindung. Psychosoziale Faktoren entscheiden über Therapieverhalten und Blutzuckereinstellung, erläuterte Professor Dr. med. Thomas Danne aus Anlass der Tagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Stuttgart.

Diät- und Ernährungsberatung ist für Diabetiker Mangelware

Obwohl die Diät- und Ernährungsberatung durch staatlich geprüfte Diätassistenten bei allen Diabetikern integraler Therapiebaustein ist, erhalten derzeit nur 59 Prozent der diabetischen Kinder und Jugendlichen entsprechende Aufklärung über eine diabetesgerechte Ernährungsweise. Aus Kostengründen verfügen selbst Diabeteszentren und kinderdiabetologische Schwerpunktpraxen nicht über Diätassistenten und auch die psychologische Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes lässt oft zu wünschen übrig, bedauert Professor Danne, der Chefarzt vom Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE ist.

Bayer macht sich mit dem Fine Star für Kinderdiabetes Projekte stark

Mit dem Fine Star zeichnet Bayer Diabetes Care vorbildliche Initiativen aus, die sich auf besonders kreative Weise mit dem Thema Kinderdiabetes beschäftigen. Der Fine Star ist der Bayer Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte. In den vergangenen zwei Jahren erreichten 100 Bewerbungen die Fine Star Jury, der neben Professor Danne der 15-jährige Diabetiker Nico Münch, Dr. Katrin Kraats vom Kirchheim Verlag, Michael Bertsch, Initiator von diabetes-kids.de und Claudia Geis von Bayer angehören. Der Fine Star ist mit 17.500 Euro dotiert. Ab sofort können sich Diabetesprofis, Selbsthilfegruppen, Betroffene und Eltern bis zum 11. August 2010 zum Fine Star bewerben. Die drei Fine Star Gewinnerkonzepte stellt die Jury im Rahmen des Kirchheim Forums Wiesbaden am 22. Oktober 2010 vor.

Weitere Informationen zum Fine Star finden Interessierte im Internet unter www.bayerdiabetes.de oder sind per Mail zu erfragen: finestar@bayerdiabetes.de

Jetzt geht die Fine Star in die dritte Runde. Erstmalig können Patienten, Angehörige und Beratungskräfte auch über die Internet-Plattform www.diabetes-kids.de nominieren, abstimmen und gewinnen.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: Bayer Diabetes Care