Psychischer Stress, Missbrauch, Unglück: Die Folgen von extremen Belastungen in der frühen Kindheit lassen sich im Immunsystem noch nach Jahren nachweisen. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass das spätere Leben entscheidend durch Widrigkeiten in frühen Jahren geprägt werden kann.
Kann man durch Bakterien in der Scheibenwischanlage des Autos eine Lungenentzündung bekommen? Das kann passieren, wenn in der Scheibenwischanlage nicht genügend Reinigungsmittel enthalten ist.
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marcel.kresin on Thursday, May 6th, 2010 |
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Die meisten Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Diese Tendenz zeichnet sich auch bei einer Umfrage zur Zahnarztangst auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews ab: Demnach haben weit mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer Angst vor dem Zahnarzt oder aber dem Bohrer beziehungsweise anderen schmerzhaften Eingriffen, informiert Sven-David Müller, Medizinjournalist beim Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Der langjährige Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde des Universitätsklinikums der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, Universitätsprofessor Dr. med. dent. Friedrich Lampert, erläutert die Zahnarztangst aus Sicht eines Zahnmediziners.
Professor Friedrich Lampert: Häufig ist die Zahnarztangst die Angst vor Zahnbehandlungen, die Angst vor dem bei Zahnbehandlungen entstehenden Schmerz, beziehungsweise dem Empfinden, diesen Schmerzen hilflos ausgesetzt zu sein. Der Patient erlebt dabei einen Kontrollverlust, den er in diesem Maße im „normalen Leben“ niemals zulassen würde. Angst vor Zahnbehandlung ist keineswegs ein Phänomen der jüngeren Vergangenheit. Betrachtet man sich die Darstellungen der holländischen Genremaler zur Zahnbehandlung, so sprechen die dort abgebildeten Gesichter der beteiligten und neugierigen Personen eine eindeutige Sprache. Dies ist verständlich, wenn man die Bedingungen sieht, unter denen in der früheren Zeit Zahnbehandlungen durchgeführt wurden. Es ist nicht verwunderlich, dass die Grundlagen zur Narkose und Anästhesie durch Zahnärzte beschrieben wurden. Auch noch zum Zeitpunkt meines Studiums, in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre, war jedem bewusst, dass ein Besuch beim Zahnarzt mit Schmerz verbunden ist. Mit entsprechend großem Angstempfinden begab man sich in Behandlung. Die Möglichkeiten der Anästhesie, die heute selbstverständlich sind, waren noch in dieser Zeit eher Ausnahmefällen vorbehalten. Je nach psychischer Konstitution des jeweiligen Menschen kann die Zahnarztangst ein Ausmaß annehmen, welches nicht mit zahnärztlichen Mitteln allein beherrscht werden kann. Hier sind die Spezies der Medizin gefragt, die die Psyche und Seele eines Menschen behandeln. Sie können auch geeignete Medikamente einsetzen, unter deren Schutz sie dann die Zahnarztangst des Patienten abbauen können.
Wahl der besten Zahnarztpraxis Deutschlands
Professor Lampert ist Schirmherr der von imedo initiierten Wahl der besten Zahnarztpraxis Deutschlands. Alle Patienten sind noch bis zum 30. Juni 2010 aufgerufen, per Fax, Brief, E-Mail (zahnarzt2010@imedo.de) oder online in der imedo-Arztsuche die Zahnarztpraxis ihres Vertrauens zu bewerten. Fax- und Briefantwort-Formulare stehen unter http://blog.imedo.de/zahnarztpraxis-wahl/ zum Download zur Verfügung. Zu den Medienpartnern der Zahnarztpraxis-Wahl gehören der Radiosender „Radio For Handicaps“ (RFH), die Frauenzeitschrift „Aktuell für die Frau“, das Magazin für mehr Wohlbefinden „Gesunde Medizin“ mit dem Internetportal gesundemedizin.de, die Fernsehzeitschrift „TV Glück“ sowie der unabhängige Verein Pro-Zahn-Initiative e.V. (PZI).
Auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews können Gesundheitsinteressierte an der Umfrage zur Zahnarztangst teilnehmen und weitere Artikel zum Thema Gesundheit lesen, beispielsweise warum Rhabarber die Zähne schädigt.
Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: Prof. Dr. med. dent. Friedrich Lampert
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danny.boeckmann on Thursday, April 29th, 2010 |
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Der hohe Oxalsäuregehalt im Spinat kann sich zu einem Gesundheitsrisiko speziell für Nierensteinpatienten entwickeln, klärt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de auf. Betroffene sollten auf einen übermäßigen Konsum von Spinat verzichten, so Müller. 
Oxalsäure in Verbindung mit Mineralstoffen
Oxalsäure ist eine weit verbreitete „Pflanzensäure“. Der menschliche Körper kann sie nicht verarbeiten und scheidet sie mit dem Urin aus. In hoher Dosierung ist Oxalsäure ungesund. Akute Vergiftungen durch den Verzehr von Gemüse sind jedoch nicht zu befürchten. Oxalsäure kann die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Eisen aus der Nahrung binden und so die Versorgung mit diesen wichtigen Inhaltsstoffen empfindlich stören. Der Oxalsäuregehalt vieler pflanzlicher Lebensmittel ist eine entscheidende Ursache für die Eisenmangel-Anämie bei vielen Vegetariern. Zudem kann Oxalsäure zu Osteoporose führen. Im Organismus verbindet sie sich mit Kalzium zu Kalziumoxalat. Diese Verbindung kann zu Nierensteinen führen. Kalziumoxalatsteine sind die häufigste Form der Nierensteine und machen etwa 60 Prozent aus. Außerdem entzieht Oxalsäure den Zähnen Kalzium und schädigt den Zahnschmelz.
Spinat ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen
Spinat besteht aus knapp 90 Prozent Wasser und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Lange galt der Eisenanteil im Spinat als außergewöhnlich hoch. Auch wenn der Physiologe Gustav von Bunge sich 1890 in der Kommastelle irrte, hat der Spinat mit 3,5 statt unglaublichen 35 Milligramm pro 100 Gramm einen viermal höheren Eisenanteil als beispielsweise Rotkohl oder Kopfsalat. Des Weiteren ist Spinat auf Grund des Folsäurereichtums ein Muss für Schwangere, denn das B-Vitamin trägt zur Entwicklung des Nervensystems des ungeborenen Kindes bei. Vitamin A und Vitamin C, die im Spinat reichlich vorkommen, stärken die Abwehrkräfte und schützen vor Infektionskrankheiten.
Zum Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten zum Thema gesunde Ernährung lädt die imedo-Community ein.
Zum Verständnis medizinischer Fachbegriffe dient das Medizinlexikon.
Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
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marcel.kresin on Wednesday, April 28th, 2010 |
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Der Verzehr von Rhabarber kann den Zahnschmelz angreifen und somit die Zahngesundheit gefährden, warnt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Die Hochsaison für Rhabarber hat begonnen. Bis Ende Juni wächst das aromatische Frühlingsgemüse, das meist wie Obst zubereitet wird, im heimischen Anbau. Der hohe Anteil an Fruchtsäuren in dem Gewächs ist Fluch und Segen zugleich.
Rhabarber ist ein Gemüse und kein Obst
Die Rhabarberpflanze ist ein Frühlingsgemüse und gehört der Familie der Knöterichgewächse an. Essbarer Bestandteil der Pflanze sind nur die fleischigen Stiele. Die Blätter hingegen enthalten Giftstoffe. Rhabarbersorten mit grünem Stiel und grünem Fruchtfleisch sind besonders sauer, rotstielige und rotfleischige Sorten eher mild. Das Gemüse enthält reichlich Vital- und Ballaststoffe, allen voran Kalium und Vitamin C.
Fruchtsäuren sorgen für Geschmack und sind Gefahr für die Zähne
Entscheidend für den intensiven Geschmack von Rhabarber sind vor allem die Fruchtsäuren, insbesondere die Apfel- und Zitronensäure sowie die Oxalsäure. Letztere ist auch in anderen Pflanzen, beispielsweise in Spinat oder schwarzem Tee, enthalten. Große Mengen der Säure können jedoch nicht nur Magen-Darm-Beschwerden verursachen, sondern sind auch schädlich für die Zähne. Denn Oxalsäure kann sich mit Kalzium verbinden und somit den Zähnen den wichtigen Baustoff entziehen. Die Folge: Es kommt zur sogenannten Erosion, der Aufweichung und des Abbaus von Zahnschmelz durch Säure-Einwirkung. Ohne Zahnschmelz sind die Zähne sämtlichen schädlichen Bakterien schutzlos ausgeliefert. Die Verbindung der Oxalsäure mit Kalzium kann sogar zu Nierensteinen führen. Es bilden sich sogenannte Kalziumoxalatsteine in den Nieren.
Oxalsäure des Rhabarbers neutralisieren
Wer die Rhabarberstangen erst gründlich schält und dann mit reichlich Wasser kocht, kann damit den Oxalsäuregehalt schon deutlich vermindern – vorausgesetzt er gießt das Wasser weg und isst es nicht. Gerade die Schale ist besonders oxalsäurereich. Da das Kalzium in Milchprodukten die Oxalsäure gut bindet, empfiehlt es sich, den gekochten Rhabarber mit Joghurt, Quark oder Vanillesoße zu schlemmen. Auch wenn der gesundheitsbewusste Genießer nach dem Verzehr von Rhabarber stumpfe und raue Zähne hat, sollte er sich nicht sofort die Zähne putzen. Die Zahnbürste arbeitet dann regelrechte Löcher in den aufgeweichten Zahnschmelz. Deshalb unbedingt eine gute halbe Stunde mit der Zahnpflege warten, dann ist der Zahnschmelz wieder hart. Ein anderer Tipp, den viele Zahnärzte ihren Patienten geben, ist, das Essen mit einem Stück Käse abzuschließen. Das im Käse enthaltene Fett umschließt die Zähne wie ein Schutzmantel, den Kariesbakterien nicht durchdringen können.
Das imedo-Medizinlexikon klärt über medizinische Fachbegriffe auf, beispielsweise Oxalsäure.
Im Archiv der imedo-Gesundheitsnews finden Interessierte weitere Artikel zum Thema Zahngesundheit.
Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, slepmannH