Psychischer Stress, Missbrauch, Unglück: Die Folgen von extremen Belastungen in der frühen Kindheit lassen sich im Immunsystem noch nach Jahren nachweisen. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass das spätere Leben entscheidend durch Widrigkeiten in frühen Jahren geprägt werden kann.
Kann man durch Bakterien in der Scheibenwischanlage des Autos eine Lungenentzündung bekommen? Das kann passieren, wenn in der Scheibenwischanlage nicht genügend Reinigungsmittel enthalten ist.
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marcel.kresin on Wednesday, April 28th, 2010 |
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Der Verzehr von Rhabarber kann den Zahnschmelz angreifen und somit die Zahngesundheit gefährden, warnt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Die Hochsaison für Rhabarber hat begonnen. Bis Ende Juni wächst das aromatische Frühlingsgemüse, das meist wie Obst zubereitet wird, im heimischen Anbau. Der hohe Anteil an Fruchtsäuren in dem Gewächs ist Fluch und Segen zugleich.
Rhabarber ist ein Gemüse und kein Obst
Die Rhabarberpflanze ist ein Frühlingsgemüse und gehört der Familie der Knöterichgewächse an. Essbarer Bestandteil der Pflanze sind nur die fleischigen Stiele. Die Blätter hingegen enthalten Giftstoffe. Rhabarbersorten mit grünem Stiel und grünem Fruchtfleisch sind besonders sauer, rotstielige und rotfleischige Sorten eher mild. Das Gemüse enthält reichlich Vital- und Ballaststoffe, allen voran Kalium und Vitamin C.
Fruchtsäuren sorgen für Geschmack und sind Gefahr für die Zähne
Entscheidend für den intensiven Geschmack von Rhabarber sind vor allem die Fruchtsäuren, insbesondere die Apfel- und Zitronensäure sowie die Oxalsäure. Letztere ist auch in anderen Pflanzen, beispielsweise in Spinat oder schwarzem Tee, enthalten. Große Mengen der Säure können jedoch nicht nur Magen-Darm-Beschwerden verursachen, sondern sind auch schädlich für die Zähne. Denn Oxalsäure kann sich mit Kalzium verbinden und somit den Zähnen den wichtigen Baustoff entziehen. Die Folge: Es kommt zur sogenannten Erosion, der Aufweichung und des Abbaus von Zahnschmelz durch Säure-Einwirkung. Ohne Zahnschmelz sind die Zähne sämtlichen schädlichen Bakterien schutzlos ausgeliefert. Die Verbindung der Oxalsäure mit Kalzium kann sogar zu Nierensteinen führen. Es bilden sich sogenannte Kalziumoxalatsteine in den Nieren.
Oxalsäure des Rhabarbers neutralisieren
Wer die Rhabarberstangen erst gründlich schält und dann mit reichlich Wasser kocht, kann damit den Oxalsäuregehalt schon deutlich vermindern – vorausgesetzt er gießt das Wasser weg und isst es nicht. Gerade die Schale ist besonders oxalsäurereich. Da das Kalzium in Milchprodukten die Oxalsäure gut bindet, empfiehlt es sich, den gekochten Rhabarber mit Joghurt, Quark oder Vanillesoße zu schlemmen. Auch wenn der gesundheitsbewusste Genießer nach dem Verzehr von Rhabarber stumpfe und raue Zähne hat, sollte er sich nicht sofort die Zähne putzen. Die Zahnbürste arbeitet dann regelrechte Löcher in den aufgeweichten Zahnschmelz. Deshalb unbedingt eine gute halbe Stunde mit der Zahnpflege warten, dann ist der Zahnschmelz wieder hart. Ein anderer Tipp, den viele Zahnärzte ihren Patienten geben, ist, das Essen mit einem Stück Käse abzuschließen. Das im Käse enthaltene Fett umschließt die Zähne wie ein Schutzmantel, den Kariesbakterien nicht durchdringen können.
Das imedo-Medizinlexikon klärt über medizinische Fachbegriffe auf, beispielsweise Oxalsäure.
Im Archiv der imedo-Gesundheitsnews finden Interessierte weitere Artikel zum Thema Zahngesundheit.
Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, slepmannH
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Nature-One on Tuesday, April 27th, 2010 |
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Magnesium phosphoricum kommt im Körper hauptsächlich in den Knochen, den Muskeln, den Nerven, den roten Blutkörperchen, der Schilddrüse und der Leber vor.
Magnesiumphosphat wird vorrangig gegen Krämpfe und krampfartige Schmerzen eingesetzt wie z. B. Magenkrämpfe, Koliken, Migräne, Menstruationskrämpfe und krampfartigen Husten.
Unter den Schüsslersalzen ist es das Schmerzmittel der Wahl.
Es ist auch das einzigste Salz der Biochemie, das als sog. “Heiße Sieben” angewendet wird.
Dazu werden zehn Tabletten in heißem, nicht mehr kochendem, Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken. Dadurch wirkt es bedeutend schneller als in Tablettenform, weil es viel schneller vom Körper aufgenommen wird.
Zum [...]
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danny.boeckmann on Friday, April 23rd, 2010 |
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Im Wonnemonat Mai beginnt wieder die Erntezeit der heimischen Erdbeeren. Zwar sind mittlerweile in den deutschen Supermärkten fast das ganze Jahr Erdbeeren erhältlich, doch kommen diese aus Israel, Ägypten, Übersee und Südeuropa und bergen einige Risiken für die Gesundheit. Um Massenware zu niedrigen Preisen überhaupt anbieten zu können, schützen die ausländischen Bauern ihre Erdbeerpflanzen unter einer Folie, die teilweise ganze Felder abdeckt. Diese Anbauweise fördert aber auch den Befall der Erdbeerpflanzen von Schimmelpilzen, Bakterien und Insekten, denen das feuchtwarme Klima unter der Folie entgegen kommt. Aus diesem Grund kommen viele Chemikalien wie Fungizide (= Schimmelpilzbekämpfungsmittel), Herbizide (= Unkrautbekämpfungsmittel) und Pestizide (= Schädlingsbekämpfungsmittel) zum Einsatz, die auch durch das Abwaschen der Erdbeeren nicht gänzlich zu entfernen und gesundheitsschädlich sind, klärt Medizinjournalist und imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller auf. Erdbeerliebhaber sollten die anstehende Saison von Mai bis August nutzen, um sich an den heimischen Früchten satt zu essen, denn diese sind weniger oder überhaupt nicht behandelt, so Müller. 
Geschichte und Entwicklung der Erdbeeren
Die Erdbeere ist eine Sammelnussfrucht. Die Vorgängerbeere, der uns bekannten großfruchtigen Kultur-Erdbeere, ist die kleine aber sehr saftige Walderdbeere. Die erste fleischige Erdbeerenart wie sie heute bekannt ist, entstand bereits Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Sie war das Ergebnis einer Kreuzung zweier Waldbeeren. Heute existieren etwa 650 verschiedene Sorten, die sich in Größe, Farbe und Geschmack unterscheiden.
Erdbeeren sind reich an Vitamin C und beugen Krebserkrankungen vor
Die Erdbeere hat mit 65 Milligramm pro 100 Gramm einen sehr hohen Vitamin C-Anteil und schützt zum Beispiel vor Erkältungen. Mit gerade einmal 32 Kilokalorien ist die Erdbeere ein absoluter Schlankmacher, aber nur ohne das Hinzugeben von Schlagsahne und Zucker. Lecker sind Erdbeeren mit einem Balsamicodressing und ein wenig grünem Pfeffer. Wer eine Vanillesoße liebt, kann anstatt Sahne einen Vanillejoghurt zu den Erdbeeren servieren. Die enthaltenen Ferula- und Ellagsäuren sind darüber hinaus für ihre krebsvorbeugende Wirkung wissenschaftlich anerkannt.
Frische Erdbeeren – schnell verzehren
Erdbeeren wirken wie ein Schwamm und nehmen schnell Wasser auf. Um dieser Eigenschaft entgegen zu wirken, die Erdbeeren nur kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Früchte verlieren außerdem schnell ihren süßen Saft. Daher empfiehlt es sich, die Stielansätze der Pflanze erst nach dem Reinigen zu entfernen. Frische Erdbeeren verderben bereits nach kurzer Zeit und sind deswegen nicht länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufzubewahren.
Tipps zum Thema gesunde Ernährung finden Interessenten unter http://www.imedo.de/group/overview/index/1704-gesunde-ernaehrung.
Zum Verständnis medizinischer Fachbegriffe dient das Medizinlexikon.
Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)