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Redaktion on Tuesday, December 20th, 2011 |
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PD. Dr. med. Michael Nehls leitete über viele Jahre ein Biotechnologie-Unternehmen, um neue Medikamente gegen Krankheiten zu entwickeln, die sich als Zivilisationskrankheiten zur Geisel der modernen Welt entwickelt haben: Arteriosklerose, Alzheimer, Diabetes und zahlreiche weitere. In seinem neuen Buch „Die Methusalem-Strategie“ erklärt der Arzt und Molekulargenetiker gut verständlich, dass alle diese Krankheiten kulturbedingte Probleme darstellen, [...]
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admin on Wednesday, June 2nd, 2010 |
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Unter Sodbrennen versteht man ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein - auftretend am unteren Ende des Brustbeines oder im Verlauf des gesamten Brustbeines bis in den Kehlkopfbereich. Ursache von Sodbrennen ist eine Reizung der Speiseröhre durch Zurückfließen (Reflux) von Mageninhalt: Magensäure, Verdauungsenzyme oder Gallensaft. Dieser Reflux wird begünstigt durch eine schwache Schließmuskelfunktion zwischen Speiseröhre und Magen sowie einen Zwerchfellbruch. Etwa 20 Prozent aller Menschen in unseren Breiten leiden mehrfach im Jahr unter Sodbrennenepisoden, klärt Experte Professor Dr. med. Richard Raedsch im Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de auf. Hastiges Essen, fette Speisen, Überfüllen des Magens, Verzehr von Süßigkeiten, Nikotin und Hinlegen direkt nach dem Essen können Sodbrennen verstärken.
Tipps bei der Neigung zu Sodbrennen
Menschen mit Neigung zu Sodbrennen sollten ihren Oberkörper beim Schlafen durch Verstellen des Lattenrostes im Bett oder Unterlegen eines Kissens hochlagern. Dies verhindert einen Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Bei Übergewicht kann eine Gewichtsabnahme die Neigung zu Sodbrennen vermindern. Ebenso sollte man auf enge Kleidung verzichten.
Sodbrennen als Anzeichen anderer Erkrankungen
Viele Menschen neigen zu gelegentlichen Sodbrennenepisoden. Wenn sich die Beschwerden häufen, sollte der Arzt um Rat gefragt werden. Eine genaue Erhebung der Krankengeschichte, körperliche Untersuchung und eventuell Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes, um zum Beispiel Gallensteine auszuschließen, können weiterhelfen. Entscheidend bei der Diagnosestellung ist eine endoskopische Untersuchung des oberen Magendarmtraktes (Magenspiegelung), um eine Refluxkrankheit und deren Schweregrad zu diagnostizieren. Hierbei kann auch der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen sowie das Vorliegen eines Zwerchfellbruches (Hiatushernie) beurteilt werden. Zurückfließende Magensäure kann die Speiseröhre dauerhaft schädigen und kann auch mit Verätzungen im Rachen und Kehlkopfbereich verknüpft sein („Heiserkeit“).
Therapiemöglichkeiten bei der Refluxkrankheit
Zur Behandlung der Refluxkrankheit stehen wirkungsvolle Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Von Änderung der Lebensgewohnheiten, Medikamenten wie Antacida, potenten Magensäurehemmern bis zu operativen Eingriffen stehen stadiengerechte Behandlungs-möglichkeiten zur Verfügung. Durch eine konsequente Therapie können schwerwiegende Folgekrankheiten bis hin zu Speiseröhrenkrebs verhindert werden. Da Sodbrennen nicht nur ein quälendes Symptom, sondern Ausdruck einer schwerer wiegenden Erkrankung sein kann, sollten die Möglichkeiten von Diagnostik und Therapie genutzt werden.
Weitere Artikel zum Thema Sodbrennen in den imedo-Gesundheitsnews.
Mehr Informationen über Sodbrennen bietet das Medizinlexikon.
Zum Erfahrungsaustausch über Sodbrennen lädt die imedo-Community ein.
Redaktion: Danny Böckmann
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marcel.kresin on Thursday, May 6th, 2010 |
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Die meisten Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Diese Tendenz zeichnet sich auch bei einer Umfrage zur Zahnarztangst auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews ab: Demnach haben weit mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer Angst vor dem Zahnarzt oder aber dem Bohrer beziehungsweise anderen schmerzhaften Eingriffen, informiert Sven-David Müller, Medizinjournalist beim Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Der langjährige Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde des Universitätsklinikums der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, Universitätsprofessor Dr. med. dent. Friedrich Lampert, erläutert die Zahnarztangst aus Sicht eines Zahnmediziners.
Professor Friedrich Lampert: Häufig ist die Zahnarztangst die Angst vor Zahnbehandlungen, die Angst vor dem bei Zahnbehandlungen entstehenden Schmerz, beziehungsweise dem Empfinden, diesen Schmerzen hilflos ausgesetzt zu sein. Der Patient erlebt dabei einen Kontrollverlust, den er in diesem Maße im „normalen Leben“ niemals zulassen würde. Angst vor Zahnbehandlung ist keineswegs ein Phänomen der jüngeren Vergangenheit. Betrachtet man sich die Darstellungen der holländischen Genremaler zur Zahnbehandlung, so sprechen die dort abgebildeten Gesichter der beteiligten und neugierigen Personen eine eindeutige Sprache. Dies ist verständlich, wenn man die Bedingungen sieht, unter denen in der früheren Zeit Zahnbehandlungen durchgeführt wurden. Es ist nicht verwunderlich, dass die Grundlagen zur Narkose und Anästhesie durch Zahnärzte beschrieben wurden. Auch noch zum Zeitpunkt meines Studiums, in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre, war jedem bewusst, dass ein Besuch beim Zahnarzt mit Schmerz verbunden ist. Mit entsprechend großem Angstempfinden begab man sich in Behandlung. Die Möglichkeiten der Anästhesie, die heute selbstverständlich sind, waren noch in dieser Zeit eher Ausnahmefällen vorbehalten. Je nach psychischer Konstitution des jeweiligen Menschen kann die Zahnarztangst ein Ausmaß annehmen, welches nicht mit zahnärztlichen Mitteln allein beherrscht werden kann. Hier sind die Spezies der Medizin gefragt, die die Psyche und Seele eines Menschen behandeln. Sie können auch geeignete Medikamente einsetzen, unter deren Schutz sie dann die Zahnarztangst des Patienten abbauen können.
Wahl der besten Zahnarztpraxis Deutschlands
Professor Lampert ist Schirmherr der von imedo initiierten Wahl der besten Zahnarztpraxis Deutschlands. Alle Patienten sind noch bis zum 30. Juni 2010 aufgerufen, per Fax, Brief, E-Mail (zahnarzt2010@imedo.de) oder online in der imedo-Arztsuche die Zahnarztpraxis ihres Vertrauens zu bewerten. Fax- und Briefantwort-Formulare stehen unter http://blog.imedo.de/zahnarztpraxis-wahl/ zum Download zur Verfügung. Zu den Medienpartnern der Zahnarztpraxis-Wahl gehören der Radiosender „Radio For Handicaps“ (RFH), die Frauenzeitschrift „Aktuell für die Frau“, das Magazin für mehr Wohlbefinden „Gesunde Medizin“ mit dem Internetportal gesundemedizin.de, die Fernsehzeitschrift „TV Glück“ sowie der unabhängige Verein Pro-Zahn-Initiative e.V. (PZI).
Auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews können Gesundheitsinteressierte an der Umfrage zur Zahnarztangst teilnehmen und weitere Artikel zum Thema Gesundheit lesen, beispielsweise warum Rhabarber die Zähne schädigt.
Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: Prof. Dr. med. dent. Friedrich Lampert