Das Entstehen des Chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS)
Der Wettbewerb der Glutathion-Wegbereiter
(Die Aminosäuren Cystin und Glycin)
zwischen dem Immunsystem und den Skelett-
Muskeln.
Das Entstehen des Chronisches Erschöpfungssyndroms (CFS):
Gekürzte Zusammenfassung der Forschungen von G.Bounous
und J.Molson
Das chronische Erschöpfungssndrom (CFS) ist typisch
verbunden mit einer erkannten oder vermuteten
Infektion oder die Folge davon.
Abnormalitäten von humoraler und/oder zellularer
Immunität wurden nachgewiesen bei einer großen Anzahl
von Patienten mit CFS.
Die meisten übereinstimmenden Ergebnisse bestehen
aus gestörter Lymphozyten-Reaktion auf Mitogene
( Mitogene sind Proteine, die die Zellteilung bei B- und
T-Zellen anregen).
Glutathion ist essentiell notwendig um den Lymphozyten
(Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen
-Leukozyten-. Sie sind die eigentlichen spezifischen
Abwehrzellen des menschlichen Körpers) die Möglichkeit
zu geben das volle Potential auszuschöpfen ohne durch
eine Ansammlung von Oxiradikalen (Oxyradicale werden
gebildet in den vielen Tausenden von Mitochondrien)
behindert zu werden.
Infolgedessen führt die langwierige Herausforderung
der Immunocyten zum Abbau von zellulärem Glutathion.
Weil Glutathion ebenso essentiell ist für die sauerstoff-
abhängige MuskelKontraktion, entsteht somit ein unerwünschter
Wettbewerb der Glutathion-Wegbereiter.
Es ist nachvollziehbar, daß die vorrangige Aufgabe des
Immunsystems ( das Überleben des Körpers als Gesamtheit)
hinabgezogen wird zu dem lebenswichtigen Bereich
abnehmender Produktivität der Glutathion-Wegbereiter.
Somit werden die Skelett-Muskeln nicht angemessen mit
den Glutathion- Wegbereitern versorgt, um einen normalen
sauerstoffabhängigen Metabolismus aufrechtzuerhalten, was
dann in Erschöpfung resultiert und letztendlich dann
in das Entstehen des Krankheitszustandes “Chronisches
Erschöpfungssyndrom (CFS)” führt.
(Erschienen ist dieser Artikel bei Harcourt Publishers
1999 in englischer Sprache)

















